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Zivilschutzorganisation Muri-Boswil

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Datum: 8. bis 19. April 2013

Zivilschutz bricht mit schwerem Gerät Haus ab 

Die beiden Zivilschutzorganisationen Muri-Boswil und Oberfreiamt trafen sich erstmals zu einem gemeinsamen Wiederholungskurs. 

Zum ersten Mal absolvierten vom 8. bis 19. April 2013 die beiden Zivilschutzorganisationen Muri-Boswil und Oberfreiamt einen gemeinsamen Wiederholungskurs. «Das Ziel ist es, im Ernstfall stärker und besser eingreifen zu können», erklärt Kommandant Michael Stocker von der ZSO Muri-Boswil. Die Idee: Bisher haben beide Organisationen alleine operiert, nun werden die Mannschaften und Ressourcen gemeinsam eingesetzt. «Das eröffnet uns neue Möglichkeiten», sagt auch Kommandant Romuald Brem von der ZSO Oberfreiamt. 

Dass eine Zusammenarbeit oft nicht von Beginn an komplett reibungslos funktioniert, mussten auch die beiden Kommandanten feststellen. «Beide Organisationen haben eingespielte Abläufe. Diese miteinander zu koordinieren ist nicht einfach», sagt Michael Stocker, «doch darum machen wir den gemeinsamen WK.» Und das Konzept funktioniert. Schon nach kurzer Zeit waren die Probleme gelöst und die Pioniere beider Organisationen arbeiteten Hand in Hand auf verschiedenen Schadensplätzen in der ganzen Region. 

Das Hauptaugenmerk der zwei Wochen lag auf dem Abriss eines alten Gebäudes in der Gemeinde Merenschwand. «Die Mannschaft der Unterstützer konnte hier die Arbeiten mit schwerem Gerät an einem echten Objekt üben», erklärt Leutnant Peter Steinmann. So wurden die alten Mauern des Gebäudes mit Hammer, Pressluftbohrer und anderen Werkzeugen abgetragen und der Schutt fachgerecht entsorgt. Ebenfalls geübt wurde das korrekte Sichern des Gebäudes, wie zum Beispiel das Abstützen von Decken, damit ein Gebäude im Ernstfall vor dem Einsturz bewahrt werden könnte. «Diese Aufgaben an einem echten, baufälligen Haus zu üben, motiviert die Mannschaft», sagt Michael Stocker. 

Die Weiterbildung auf den Geräten ist eine wichtige Aufgabe. Alle Aargauer Zivilschutzorganisationen haben vor kurzem einen neuen Ersteinsatzanhänger erhalten, der auch mit neuem Gerät ausgestattet ist. So wurde auf einer zweiten Baustelle der Ersteinsatzanhänger im Detail erklärt und die Pioniere lernten den richtigen Umgang mit sämtlichen Geräten. «Die Weiterbildung ist wichtig. Im Ernstfall muss alles schnell gehen», sagt Romuald Brem. Um die Einsatzbereitschaft zu überprüfen, wurde ein Teil der Mannschaft spontan per SMS alarmiert und aufgeboten. Innert 30 Minuten haben sich 60 Prozent gemeldet. Damit wird die Vorgabe des Leistungsauftrags problemlos erfüllt. «Wir wären im Ernstfall bereit», sagt Brem. Davon waren auch die Gemeinderäte der angeschlossenen Gemeinden überzeugt. Zusammen mit den Kommandanten besichtigten sie die Arbeiten des Zivilschutzes vor Ort. Nach zwei Wochen Zusammenarbeit der beiden Zivilschutzorganisationen steht fest: es funktioniert. Weitere Einsätze sind schon geplant. 

 

Zivilschutzkommandant/
Zivilschutzstelle


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I Letzte Änderungen: 10.03.2017 I