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Zivilschutzorganisation Muri-Boswil

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16. bis 18. September

Ein aktuelles Thema beschäftigt die Betreuer

Die Flüchtlingsdebatte beherrscht die Medien. Auch der Zivilschutz ist betroffen. Im Herbst-WK der Betreuer der ZSO Muri Boswil wurden die Rolle des Zivilschutzes und seine Aufgaben vertieft. Doch auch im Katastrophenfall muss der Zivilschutz bereit sein, kurzfristig viele Menschen aufzunehmen.

Wie funktioniert eine Betreuungsstelle und was für Aufgaben übernehmen die Betreuer? Diese Fragen standen im Fokus des Herbst-WK der Betreuer der ZSO Muri Boswil. Neben der Theorie stand auch die Einrichtung einer Betreuungsstelle in der Praxis auf dem Programm. Doch davon später.

Einleitung. In einem Leitfaden des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz wird festgehalten: „Ziel der Betreuung ist es, innerhalb einer zu definierenden Zeitspanne eine bestimmte Anzahl Menschen zu übernehmen, zu beherbergen, zu ernähren, zu kleiden, zu pflegen und für ihr Wohlergehen zu sorgen und so rasch als möglich in die Selbständigkeit zu entlassen. Betreuungseinsätze können schon bei relativ kleinen Schadenereignissen notwendig werden. Die Betreuung schliesst unmittelbar an die Rettung von Menschen an. Je nach Ereignis können sehr vielfältige Betreuungsaufgaben anfallen.“

Am ersten Tag des WK stand daher die Einrichtung einer Betreuungsstelle auf dem Programm. Was braucht es, um die oben erwähnten Punkte erfüllen zu können? In zwei Gruppen wurde eine Anlage entsprechend eingerichtet. Später wurde das Erprobte anhand von Übungsmaterial vertieft.

Aktueller denn je ist dabei auch das Thema der Flüchtlinge. Hierfür wurden die Betreuer mittels Informationen auf den neusten Stand gebracht. Wie und wo muss der Zivilschutz bei Bedarf helfen? Die Soldaten erhielten, nach der theoretischen Einführung, den Auftrag, sich selbst Gedanken zum Thema zu machen. Mittels Plakaten wurde das Thema danach erläutert und die Ideen besprochen.

Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Dies stand am zweiten Tag des WK im Fokus. Im Mittelpunkt stand der Umgang mit Menschen. Was ist zu tun, wenn Sehbehinderte oder Gehörlose betreut werden? Wie ist der Umgang mit Kindern oder Menschen im Rollstuhl? Die Themen wurden in Gruppenarbeiten vertieft, damit die Betreuer im Ernstfall bereit wären, ihre Aufgabe zu erfüllen.

Am Ende der zwei Tage, die mit einer Vertiefung in das Thema „Erste Hilfe“ und Brandbekämpfung endeten, konnte Zugführer Kay Wyttenbach ein positives Fazit ziehen. Die Betreuer der ZSO Muri Boswil wären im Ernstfall bereit, ihre Aufgaben zu erfüllen. Das hat der Herbst-WK deutlich gezeigt.

Zivilschutzkommandant/
Zivilschutzstelle


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I Letzte Änderungen: 26.02.2016 I